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Geschichte

2016-09-29 12:16:24
Die 70-jährige Geschichte des im Jahr 1945 gegründeten Fußballvereins Lechia wird durch Tore, Siege, Misserfolge in weiß-grünen Farben, sowie Emotionen, die hauptsächlich mit dem Fußball verbunden sind, geprägt. Der Klub Lechia ist im Bewusstsein der Einwohner von Danzig tief verwurzelt. Vollbracht hat er es, indem er sich verdiente, der wichtigste Sportverein in ganzer Region genannt zu werden. Obwohl es jahrelang viele verschiedene Sektionen unter seinem Namen gab, die übrigens weiterhin bestehen, waren die Fußballspieler für ihre Fans immer ein und alles. Gerade die Fußballspieler gaben im Jahre 1949 als die erste Mannschaft an der Küste in der polnischen Ekstraklasa /erste Liga/ ihr Debüt. Am Anfang nur eine Saison, aber dann nach der Rückkehr 1952 stiegen sie in die erste Liga auf. Drei Jahre später schafften sie es ins Finale des Polnischen Fußballpokals und in der Saison 1956 belegten den dritten Platz in der ersten Liga. Bis heute gilt das als das beste Ergebnis in der Geschichte des Klubs.

Namen wie Roman Korynt, Czesław Lenc, Henryk und Robert Gronowski, Władysław Musiał, Roman Rogocz, sowie andere damaliger Asse von Lechia sind bis zum heutigen Tag, absolut verdientermaßen, echte Legenden. „Murarze z Wybrzeża” - /Maurer von der Küste/ wurde der damalige Verein, der für äußerst wirksames Verteidigungsspiel bekannt war, genannt.

In den 60er Jahren stieg der Klub aus der ersten Liga ab, und bemühte sich über lange 21 Saisons um einen Aufstieg. Zu jener Zeit gewann er jedoch eine ganze Elite hervorragender Fußballspieler mit Zdzisław Puszkarz, Jerzy Apolewicz, Bogusław Kaczmarek, Józef Gładysz u.v.a.

Der Aufstieg in die erste Liga war ein paar Mal sehr nahe, doch immer fehlte einiges. Die Wiedergeburt erfolgte endlich und als Wende stellte sich der Abstieg in die dritte Liga heraus. Eben zu diesem Zeitpunkt, im Sommer 1982, fing der Klub an, wieder auf die Beine zu kommen. Unter der Führung von Jerzy Jastrzębowski und Józef Gładysz kehrte Lechia nicht nur in die erste Liga  zurück, sondern gewann vor allem den Polnischen Fußballpokal, indem er im Finale Piast Gliwice mit 2:1 besiegte. Lechia erregte damals Bewunderung des ganzen Landes, und zwar dadurch, dass er die zur damaligen Zeit führenden polnischen Fußballmannschaften – Widzew Łódź, Śląsk Wrocław, Zagłębie Sosnowiec und Ruch Chorzów – eliminierte.

Der Preis für den Sieg des Polnischen Fußballpokals war die Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger. Die unvergesslichen Spiele gegen die Weltfußballstars aus Juventus Turin, die mit den Niederlagen von 0:7 und 2:3 endeten, wurden nicht nur zum sportlichen Ereignis. Beim Besuch in Italien wurden die Fußballspieler vom Papst Johannes Paul in die Audienz empfangen. Die Danziger Revanche hatte wiederum eine politische Aussage. Da unter den Zuschauern Lech Wałęsa war, sprach sich die Überzahl der Fans für die Unterstützung von „Solidarność” aus. Genauso ging es auch im Stadion an der Traugutta-Straße, das bei den Spielen von Lechia zur Oase der Freiheit in den düsteren kommunistischen Zeiten wurde.

Auf dem Fußballplatz hatten sie jedoch einen Erfolg nach dem anderen. Lechia stieg sofort in die erste Liga auf, und gewann zudem den ersten in der Geschichte polnischen Fußball-Supercup nach dem Sieg 1:0 über Lech Poznań. Das siegreiche Tor schoss in diesem Spiel Jerzy Kruszyński, einer der besten Stürmer in der Geschichte des Klubs. Gleichwohl war damals nicht nur er ein  Idol von Lechia-Fans. Jacek Grembocki, Tadeusz Fajfer, Marek Kowalczyk, Lech Kulwicki, Andrzej Salach, Maciej Kamiński oder Ryszard Polak haben sich ebenfalls verschafft, die Klublegenden genannt zu werden.

Lechia spielte da vier Saisons in der ersten Liga hindurch, sodann bildete der Klub lange ihr Schlusslicht. Das Schicksal des Vereins begann aber in einem Augenblick zu nirgendwohin zu führen. Uneben dann, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, entschlossen sich die Fans, Lechia wiederaufzubauen.

Lechia fing mit der A-Klasse an und meldete sich nach langen sieben Jahren in der ersten Liga, wo sich der Verein immer noch befindet. Ein Fußball-Symbol, das diese Zeiten verbindet, ist Mateusz Bąk. Der Torwart von Lechia erlebte mit dem Klub alle Wandel.
Heutzutage hat der Klub eine stabile Position in der polnischen Hierarchie. Seit vier Jahren spielt er im Stadion Energa Gdansk, das für die Fußball-Europameisterschaft 2012 errichtet wurde. Das Objekt für vierzigtausend Zuschauer dient indes als Haus des Vereins Lechia, der in den letzten zwei Saisons, seitdem es einen neuen Eigentümer gibt, das Ergebnis Nummer 2 und 3 notierte, was die Spiele in der ersten Liga anbelangt, indem er entsprechend den vierten und fünften Platz einnahm. Der Klub will aber höher hinaus. Auf dem Spiel soll zumindest das Europapokal stehen.